Corona-Streit in Tram eskaliert: Maskenmuffel liefert sich wilde Prügelei mit zwei Männern

Berlin - In Berlin-Marzahn ist ein Streit über eine nicht getragene Maske eskaliert.

Ein 65-Jähriger wies in einer Tram in Berlin einen Fahrgast auf die Maskenpflicht hin. (Symbolbild)
Ein 65-Jähriger wies in einer Tram in Berlin einen Fahrgast auf die Maskenpflicht hin. (Symbolbild)  © Jörg Carstensen/dpa

Ein 65-Jähriger wies am Mittwochabend in einer Tram der Linie 6 einen 30 Jahre alten Fahrgast auf die Maskenpflicht hin, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 

Der betrunkene Maskenverweigerer reagierte ungehalten, woraufhin sich ein 42-Jähriger einschaltete. Der Streit ging weiter. An der Tramhaltestelle Jan-Petersen-Straße stiegen die drei Männer aus.

Laut Polizei attackierten sich der 30-Jährige und der 42-Jährige dort gegenseitig und landeten zwischenzeitlich sogar auf dem Gleis. Als der 65-Jährige dazwischen gehen wollte, erlitt er durch Faustschläge eine Kopfverletzung. 

Der 30-Jährige soll dem 42-Jährigen zudem eine Thermosflasche ins Gesicht geworfen und ihn dabei verletzt haben. Der 42-Jährige setzte daraufhin vermutlich Tierabwehrspray ein.

Alle drei Männer trugen laut einer Polizeisprecherin leichte Verletzungen davon. Gegen den 30-Jährigen und den 42-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Eine Blutalkoholkontrolle bei dem 30-Jährigen ergab 1,76 Promille. Der 65-Jährige wurde in einem Krankenhaus behandelt.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

Mehr zum Thema Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0