AfD fordert schrittweise Lockerung der Corona-Kontaktbeschränkung

Berlin - Die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise müssen nach Überzeugung der Berliner AfD zeitlich klar begrenzt sein.

Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD, kommt zur Sitzung des AfD Bundesvorstands an.
Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD, kommt zur Sitzung des AfD Bundesvorstands an.  ©  Michael Kappeler/dpa

Solche Einschränkungen seien nur für einen gewissen Zeitraum möglich und sollten deshalb schrittweise gelockert werden, erklärte der AfD-Gesundheitsexperte Herbert Mohr auf Anfrage. 

Die AfD habe die Entscheidung des Senates für eine Verordnung zu Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen mitgetragen. "Das kann zwei, maximal vier Wochen von der Gesellschaft geleistet werden", so Mohr.

Gleichzeitig müsse die Frage der Verhältnismäßigkeit angesichts der Unsicherheiten und des dynamischen Infektionsgeschehens immer wieder neu gestellt und geprüft werden. 

Daher sei es geboten, weitere Alternativen zu überlegen. 

Das Ziel müsse sein, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gleichzeitig die gesundheitlichen, ethischen und ökonomischen Auswirkungen für die Gesellschaft möglichst gering zu halten.

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Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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