Sieht so Abstand aus? 1000 Menschen demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

Berlin - Etwa 1000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert - zeitweise dicht an dicht beieinander stehend und trotz eines Verbotes.

Trotz eines Demonstrationsverbots demonstrierten erneut etwa 1000 Menschen in Anwesenheit von zahlreichen Polizisten auf der Rosa-Luxemburg-Straße gegen die die Corona-Einschränkungen.
Trotz eines Demonstrationsverbots demonstrierten erneut etwa 1000 Menschen in Anwesenheit von zahlreichen Polizisten auf der Rosa-Luxemburg-Straße gegen die die Corona-Einschränkungen.  © Jörg Carstensen/dpa

Sie trafen sich am Nachmittag auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne. Gegen 15 Uhr sperrte die Polizei die Straßen zum Platz ab. 

Einige Hundert weitere Demonstranten mussten vor den Absperrgittern warten. Die Polizei forderte diese Menschen auf, den Ort zu verlassen, weil derartige Versammlungen nicht erlaubt seien.

Über Lautsprecheransagen wurden die Menschen zudem aufgefordert, Abstand zu bewahren. Die Polizei betonte, dass es keine genehmigte Demonstration gebe.

Die Protestierer waren eine Mischung aus verschiedenen politischen Strömungen. Unter ihnen waren bekannte Rechtspopulisten, AfD-Politiker, Verschwörungstheoretiker, aber auch sehr viele Menschen ohne deutlich erkennbare politische Ausrichtung. 

Polizisten führen einen Demonstranten während einer Kundgebung gegen die Corona-Einschränkungen auf der Rosa-Luxemburg-Straße ab.
Polizisten führen einen Demonstranten während einer Kundgebung gegen die Corona-Einschränkungen auf der Rosa-Luxemburg-Straße ab.  © Jörg Carstensen/dpa

Die Polizei war mit knapp 200 Menschen im Einsatz. Schon an den vergangenen vier Samstagen hatten sich Demonstranten versammelt.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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