Berliner Senat will Corona-Hilfen für Kultureinrichtungen beschließen

Berlin - Der Berliner Senat beschließt am Dienstag (Pressekonferenz ab 13 Uhr) voraussichtlich ein Hilfsprogramm für Kultureinrichtungen in der Corona-Krise.

Klaus Lederer (Die Linke), Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin, zeigt bei der Senats-Pk wie man einen Mund-Nasen-Schutz trägt. (Archivbild)
Klaus Lederer (Die Linke), Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin, zeigt bei der Senats-Pk wie man einen Mund-Nasen-Schutz trägt. (Archivbild)  © Britta Pedersen/dpa

Kultursenator Klaus Lederer (46, Linke) hatte bereits vor vier Wochen angekündigt, dass im Zuge des Programms 30 Millionen Euro zumeist in Form von Zuschüssen fließen sollen. 

Inzwischen sind die Details ausgearbeitet. Thema im Senat könnte auch eine Maskenpflicht für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen sein. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (53, SPD) hatte eine solche Verordnung in der Vorwoche angekündigt.

Die Sitzung des Senats findet einen Tag vor der nächsten Schaltkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (65, CDU) mit den Länderchefs statt. Dabei soll es am Mittwoch nicht zuletzt um weitere Lockerungen etwa in der Gastronomie und Hotellerie gehen. 

Nach der Schalte trifft sich der Senat zu einer Sondersitzung, bei der Öffnungsperspektiven für die Gastronomie großen Raum einnehmen dürften.

Einige Länder haben bereits angekündigt, Gaststätten Mitte Mai eine Öffnung zu ermöglichen, Niedersachsen will zudem Hotels ab 25. Mai unter Auflagen einen Neustart nach wochenlanger Schließung erlauben.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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