Nach Coronavirus-Todesfall: Landkreis weitet Maßnahmen aus

Henningsdorf - Nach dem ersten Brandenburger Todesfall nach einer Coronavirus-Infektion weitet der betroffene Landkreis Oberhavel seine Maßnahmen aus.

Ein Mädchen wäscht sich die Hände mit Wasser und Seife (gestelltes Foto). 
Ein Mädchen wäscht sich die Hände mit Wasser und Seife (gestelltes Foto).  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Ab Mittwoch werden auch Einrichtungen der Tagespflege geschlossen, nachdem landesweit unter anderem bereits Schulen und Kitas zu seien, sagte die Landkreissprecherin am Samstag auf Anfrage. Ziel sei die Eindämmung der Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus.

In Brandenburg gibt es trotz Corona-Krise zunächst keine Ausgangsbeschränkungen für die Bürger. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will das nach eigener Aussage vom Freitag für die nächsten Stunden oder Tage ausschließen.

Der erste Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion in Brandenburg betrifft einen Mann. 

Der 81-Jährige war am Freitag in der Oberhavel Klinik in Hennigsdorf gestorben. Er war nach Angaben des Landkreises zuvor mit schwersten Vorerkrankungen in das Krankenhaus eingeliefert und palliativmedizinisch versorgt worden. 


Ob er an Covid-19 oder einer anderen Krankheit starb, ist unklar - ebenso wie die Frage, wo er sich mit Sars-CoV-2 angesteckt hatte.

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Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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