Nach Autobahn-Anschlag: Feuerwehrmann noch immer auf Intensivstation!

Berlin - Auch rund drei Wochen nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn liegt ein schwer verletzter Feuerwehrmann auf der Intensivstation eines Krankenhauses. 

Am 18. August verursachte der Iraker Sarmad A. (30) mehrere Unfälle auf der Berliner Stadtautobahn.
Am 18. August verursachte der Iraker Sarmad A. (30) mehrere Unfälle auf der Berliner Stadtautobahn.  © dpa/zb/Paul Zinken

"Der Zustand des Kollegen ist nach wie vor unverändert", teilte die Feuerwehr am Mittwoch auf Anfrage mit. "Er wird weiterhin intensivmedizinisch betreut. Wir stehen in engem Kontakt mit der Familie und den behandelnden Ärzten."

Der Feuerwehrmann war am 18. August mit einem Motorroller oder Motorrad auf der Stadtautobahn unterwegs, als er vom Auto des Täters umgefahren wurde. Der 30-jährige Iraker Sarmad A. (30) hatte es vor allem auf Motorräder abgesehen, er rammte aber auch Autos. 

Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Der Mann ist weiterhin in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Er soll psychisch sehr labil sein. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt.

Titelfoto: dpa/zb/Paul Zinken

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