Nach Anschlag auf Berliner Stadtautobahn: Feuerwehrmann verlässt Intensivstation!

Berlin - Rund zwei Monate nach einem islamistisch motivierten Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn hat ein schwer verletzter Feuerwehrmann die Intensivstation verlassen können. 

Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Anschlag auf der A100 schwerst verletzt.
Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Anschlag auf der A100 schwerst verletzt.  © dpa/zb/Paul Zinken

Er werde weiter im Krankenhaus behandelt und beginne jetzt mit der Rehabilitation, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag. "Das ist eine gute Nachricht." Die Behörde habe weiter engen Kontakt zu der Familie des Kollegen. Zuvor hatte die "B.Z." berichtet.

Der Feuerwehrmann war am 18. August nach seinem Dienst auf dem Nachhauseweg mit einem Motorroller oder Motorrad auf der Stadtautobahn unterwegs, als er vom Auto des Täters umgefahren wurde.

Der 30-jährige Iraker hatte es vor allem auf Motorräder abgesehen, er rammte aber auch Autos. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der abgelehnte Asylbewerber weiter in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. 

Nun durfte er die Intensivstation verlassen.
Nun durfte er die Intensivstation verlassen.  © dpa/zb/Paul Zinken

Nach einer psychiatrischen Begutachtung wird bei dem Iraker von einem "bizarren, religiösen Wahn" ausgegangen. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt.

Titelfoto: dpa/zb/Paul Zinken

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