Berliner Polizei nimmt Messenger-Drogenbande hoch

Berlin - Der Berliner Polizei ist ein Fahndungserfolg gegen eine Drogenbande gelungen, die ihre Ware mithilfe von Messengerdiensten unter die Leute gebracht hat.

Berliner Polizei geht gegen Drogenbande vor. (Symbolbild)
Berliner Polizei geht gegen Drogenbande vor. (Symbolbild)  © 123RF/Jaromir Chalabala, dolgachov (Bildmontage)

Am Mittwochnachmittag ist die Polizei mit 150 Einsatzkräften ausgerückt, um gegen eine Drogenbande vorzugehen. 

Die Durchsuchungen dauerten bis in die Abendstunden an. Dabei standen ein 25-jähriger Hauptverdächtiger und seine beiden 24 und 25 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen im Fokus.

Die drei Verdächtigen sollen die Drogen dabei mithilfe von Messengerdiensten angeboten haben. 

Das Rauschgift wurde den potenziellen Kunden in Form einer tagesaktuellen Menükarte präsentiert. 

Bei Interesse meldeten sich die Käufer persönlich bei dem Anbieter. Kam es zu einer Einigung, so wurden die Drogen an einem zuvor verabredeten Treffpunkt übergeben. 

Landeskriminalamt war Tätern seit Monaten auf der Spur

Nach monatelangen Ermittlungen durch das Landeskriminalamt erfolgte nun der Zugriff. 

Bei den Durchsuchungen im Hauptquartier, bei dem es sich um ein Gewerbegebiet im Norden Berlins handelt, sowie an elf weiteren Orten im Berliner Stadtgebiet und in Oranienburg wurden Drogen wie Kokain, Amphetamin, Marihuana, Ecstasy und LSD sichergestellt. Dies war teilweise im Kilogrammbereich der Fall.

Außerdem beschlagnahmten die Einsatzkräfte Bargeld im sechsstelligen Bereich und unzählige Mobiltelefone.

Titelfoto: 123RF/Jaromir Chalabala, dolgachov (Bildmontage)

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