Bluttat in Berlin: Frau in den Hals gestochen und lebensgefährlich verletzt

Berlin - Dramatische Szenen in Berlin-Friedrichshain. Ein Beziehungsstreit eskalierte am Samstagabend in der Thaerstraße derart, dass ein Mann offenbar seine Freundin umbringen wollte.

Sanitäter kümmern sich um die lebensgefährlich verletzte Frau.
Sanitäter kümmern sich um die lebensgefährlich verletzte Frau.  © Morris Pudwell

Nach TAG24-Informationen soll der 40 Jahre alt Mann die 25-Jährige gegen 20.30 Uhr schon in der Wohnung mit einem Messer attackiert haben.

Nachbarn eilten durch die lauten Schreie zur Hilfe, sollen Zeugen zufolge die Frau aus der Wohnung gezogen haben. Dennoch soll der Mann weiter auf sie eingestochen haben - auch in den Hals.

Wenig später waren dann auch Polizei und Rettungskräfte mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Frau verlor durch die Messerattacke viel Blut und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Berlin: Wieder Krawalle im James-Simon-Park: Polizei mit Flaschen und Steinen beworfen
Berlin Wieder Krawalle im James-Simon-Park: Polizei mit Flaschen und Steinen beworfen

Das SEK konnte schließlich den mutmaßlichen Täter festnehmen. Auch er musste lange von einem Notarzt behandelt werden.



Auch das SEK wurde angefordert. Die schwer bewaffneten Polizisten konnten den mutmaßlichen Angreifer stellen.
Auch das SEK wurde angefordert. Die schwer bewaffneten Polizisten konnten den mutmaßlichen Angreifer stellen.  © Morris Pudwell

Update, 13 Uhr: Berliner Mordkommission ermittelt

Inzwischen hat sich die Polizei zu der Tat geäußert. Zu dem Motiv sei noch nichts bekannt. Die Tat sei aber als vorsätzliches Tötungsdelikt eingestuft. Der Mann sei festgenommen worden. Zuvor habe er versucht, sich selbst zu verletzen. Wegen seiner Selbstverletzungen wurde auch er in einem Krankenhaus notoperiert.

Titelfoto: Morris Pudwell

Mehr zum Thema Berlin Crime: