Görlitzer Park: Flucht vor Polizei endet im zwei Grad kalten Wasser

Von Johannes Kohlstedt

Berlin - Diese Flucht vor der Polizei wäre beinahe tödlich geendet! Immer wieder kontrollieren die Beamten stichprobenartig den bei Drogendealern beliebten Görlitzer Park. Gegen 20.40 Uhr bemerkte auch ein Mann die Polizisten und ergriff sofort die Flucht.

Stark unterkühlt musste der Mann ins Krankenhaus gebracht werden.
Stark unterkühlt musste der Mann ins Krankenhaus gebracht werden.  © Morris Pudwell

Der mutmaßliche Drogendealer verschwand in der Dunkelheit in Richtung des "Görlitzer Parkteichs". Er wollte sich offenbar in den 20 bis 40 Zentimeter tiefen und zwei Grad kalten Teich verstecken.

Da der Teich immerhin eine Größe von 2800 Quadratmetern hat, suchte die Feuerwehr mit einem Schlauchboot nach dem Flüchtenden. Erst nach fast einer Stunde, gegen 21.30 Uhr, wurde er endlich entdeckt.

Allerdings: Er war nicht mehr ansprechbar. Sofort wurde er ans Ufer gebracht und durch Rettungskräfte erstversorgt. Anschließend kam er stark unterkühlt in ein Krankenhaus.

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Nach TAG24-Information sollen auch mehrere Beamte ebenfalls im eiskalten Wasser gewesen sein. Sie konnten den Dienst danach nicht mehr fortsetzen.

Warum der Mann plötzlich flüchtete, wird nun ermittelt.

Titelfoto: Morris Pudwell

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