Streit um Ruhestörung eskaliert, Hündin greift heldenhaft ein

Berlin - Im Berliner Ortsteil Borsigwalde ist in der Nacht zu Mittwoch ein Streit um eine Ruhestörung eskaliert.

In Berlin-Reinickendorf ist ein Streit um Ruhestörung eskaliert. Ein Mann (41) wurde mit einer Stichwaffe attackiert und seine Hündin griff zur Rettung ein. (Symbolbild)
In Berlin-Reinickendorf ist ein Streit um Ruhestörung eskaliert. Ein Mann (41) wurde mit einer Stichwaffe attackiert und seine Hündin griff zur Rettung ein. (Symbolbild)  © 123rf/Claudia Nass

Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll ein 35 Jahre alter Mann in der Nacht zum Mittwoch gegen 1.40 Uhr in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Ernststraße in Berlin-Reinickendorf herumgebrüllt haben.

Daraufhin habe ein 51 Jahre alter Bewohner des Hauses um Ruhe gebeten und wurde von dem Störer niedergeschlagen, wobei der Angreifer auch weiterhin auf den am Boden liegenden Mann eingeprügelt haben soll, wie die Polizei berichtet.

Als ein 41-jähriger Bewohner auf den Flur trat und ebenfalls um Ruhe bat, soll ihn der 35-Jährige sofort mit einer Stichwaffe angegriffen und ihm Stichverletzungen im Gesicht und am Bein zugefügt haben.

Um ihr verletztes Herrchen zu beschützen, griff die Hündin des Verletzten den Angreifer an und biss ihn. Bei dem Rettungsversuch erlitt das Tier ebenfalls Stichverletzungen.

Der verletzte Mann wurde von in ein Krankenhaus gebracht, welches er nach kurzer Behandlung wieder verlassen konnte. Über den Zustand der Hündin wurden keine weiteren Angaben gemacht. Der Tatverdächtige trug Verletzungen an einer Hand und einem Arm davon.

Alarmierte Polizisten nahmen den Verdächtigen fest. Gegen ihn soll ein Haftbefehl erlassen werden. Welche Art von Stichwaffe im Spiel war, wollte die Polizei nicht sagen.

Titelfoto: 123rf/Claudia Nass

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