Nach gescheiterter Verfolgungsjagd brechen Fluchtfahrer plötzlich zusammen

Berlin – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war eine Zivilstreife unterwegs, die im Berliner Stadtteil Reinickendorf ein Fahrzeug kontrollieren wollte. Doch dazu kam es zunächst nicht, weil der Fahrer des Wagens plötzlich Vollgas gab!

Zwei Rumänen flüchteten vor der Polizei, wurden nach einer kurzen Verfolgungsjagd aber gestellt.
Zwei Rumänen flüchteten vor der Polizei, wurden nach einer kurzen Verfolgungsjagd aber gestellt.  © Morris Pudwell

Es kam zu einer wilden Verfolgungsjagd, die mit bis zu 120 Stundenkilometern über die Provinzstraße bis zur Emmentaler Straße geführt wurde.

Dort gelang es den Polizisten, die weitere Kollegen hinzuriefen, den Pkw zum Halten zu bringen. 

Die Beamten beobachteten, wie die beiden Insassen rasch die Fahrersitze tauschten!

Das schien einen guten Grund zu haben, denn der Rümane, welcher der eigentliche Fahrer war, sich nun aber als Beifahrer ausgab, hatte einen strengen Alkoholgeruch und auch sein Verhalten machte einen nicht nüchternen Eindruck.

Jede Menge Sprit dabei (und intus)

Ein Fass Benzin wurde im Auto gefunden. Den Männern ging es plötzlich schlecht.
Ein Fass Benzin wurde im Auto gefunden. Den Männern ging es plötzlich schlecht.  © Morris Pudwell

Als die Gesetzeshüter das Auto, welches ein polnisches Kennzeichen hat, untersuchten, fanden sie einen gefüllten Benzinkanister.

Während die beiden von den Beamten vernommen wurden, veränderte sich anscheinend ihr Gesundheitszustand urplötzlich. Es hielt sie nicht mehr auf ihren Beinen, sodass einer letztlich auf dem Boden lag, der andere musste sich setzen. 

Ob der Alkohol die Herren ausknockte oder sie versuchten, mit einem vorgetäuschten Schwächeanfall von ihrer Tat abzulenken, ist zwar nicht überliefert, kann aber zumindest spekuliert werden.

Es blieb den Polizisten nichts anderes übrig, als den Krankenwagen zu rufen. Kurze Zeit später trafen zwei Rettungsfahrzeuge ein, welche die Männer in ein Krankenhaus schafften. Die Ermittlungen gegen sie laufen.

Titelfoto: Morris Pudwell

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