Sieben Verletzte nach Schlägerei vor Schawarma-Laden am U-Bahnhof Neukölln

Berlin - In Berlin-Neukölln ist es am Donnerstagabend zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein.

Wegen eines Angriffs in Neukölln mussten Polizei und Feuerwehr anrücken.
Wegen eines Angriffs in Neukölln mussten Polizei und Feuerwehr anrücken.  © Morris Pudwell

Um circa 21.20 Uhr ist ein Streit in der Nähe des U-Bahnhofs Neukölln eskaliert. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Mitglieder eines Fußballvereins feierten vor einem Schawarma-Laden an der Ecke Karl-Marx-Straße/Fuldastraße ihren Sieg, als sie plötzlich von Vermummten angegriffen wurden.

Die Maskierten traten und schlugen auf die feiernde Gruppe ein, wobei auch ein unbekannter Gegenstand verwendet worden ist. Zudem besprühten die Angreifer ihre Opfer mit Pfefferspray.

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Dabei erlitten sechs Männer im Alter von 18, zweimal 19, 23, 30 und 32 Jahren Augenreizungen durch das Pfefferspray. Auch eine unbeteiligte 19-Jährige, die in dem Imbiss saß, war davon betroffen.

Zudem hatte der jüngste Angegriffene Schmerzen im Gesicht, der Älteste verletzte sich an einer Hand.

Alle Verletzungen konnten von alarmierten Rettungskräften ambulant vor Ort behandelt werden.

Warum es zu der miesen Attacke kam, ist bisher nicht bekannt. Die Täter rannten nach dem vermummten Angriff zu Fuß davon.

Weitere Ermittlungen durch die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) laufen.

Titelfoto: Morris Pudwell

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