SEK-Einsatz in Neukölln: Mann bedroht seine Ex mit Pistole

Berlin - Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat am frühen Mittwochabend in Berlin-Neukölln einen Mann festgenommen, der seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Pistole bedroht hatte.

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr sind vor Ort in Berlin-Neukölln.
Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr sind vor Ort in Berlin-Neukölln.  © Morris Pudwell

Nach derzeitigen Erkenntnisstand soll es sich um einen Fall von häuslicher Gewalt in einem Mehrfamilienhauses in der Fritz-Reuter-Allee gehandelt haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der 33-Jährigen konnte unverletzt flüchten und die Polizei alarmieren.

Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes rückten an und nahmen den betrunkenen Mann fest. Er klagte nach Polizeiangaben über Schmerzen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Einsatzkräfte insgesamt 35 Patronen für scharfe Schusswaffen, drei nicht zugelassene Luftdruckgewehre, ein nicht zugelassenes Pfefferspray, ein Messer sowie eine Machete sicher.

Die mutmaßliche Tatwaffe hatte der Tatverdächtige nicht mehr bei sich. Gegen den 35-Jährigen wurde ein Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Bedrohung mit Schusswaffe und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Sämtliche Waffen und Munition wurden beschlagnahmt.

Der 35-Jährige kam nach der ambulanten Behandlung und der Feststellung seiner Personalien wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Morris Pudwell

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