Mit Sprengstoff und Pistole: Männer attackieren Haltestelle und fahrende Trams

Berlin – Nach Schüssen auf fahrende Straßenbahnen in Berlin-Mahlsdorf hat die Polizei in der Nacht zu Samstag drei Männer festgenommen.

Männer schossen auf fahrende Straßenbahnen. (Symbolbild)
Männer schossen auf fahrende Straßenbahnen. (Symbolbild)  © Wolfgang Kumm/dpa

Sie stehen unter Verdacht, Anfang der Woche mehrmals auf Trams geschossen zu haben. 

Zivile Einsatzkräfte hätten beobachtet, wie einer der Männer in die Luft geschossen habe, und die Gruppe daraufhin durchsucht, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die Männer im Alter von 19 und 20 Jahren hatten demnach eine Luftdruckpistole samt dazugehörigen Geschossen, eine Sturmhaube und Drogen dabei. 

Die mutmaßlichen Schützen stehen laut Polizei dringend in Verdacht, auch eine Haltestelle in der Quedlinburger Straße mit einem explodierenden Knallkörper beschädigt zu haben.

Ob die drei auch eine weitere Sachbeschädigung an einer Flüchtlingsunterkunft begangen haben könnten, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. 

Die Männer müssen sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und Sachbeschädigung verantworten.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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