Schausteller gehen gegen Corona-Einschränkungen auf die Straße

Berlin - Schausteller aus ganz Deutschland wollen an diesem Donnerstag (13 Uhr) in Berlin für Erleichterungen angesichts der Corona-Einschränkungen demonstrieren.

Vertreter des Schaustellerverbandes Ostbayern e.V. nehmen mit ihrem Maskottchen an der Kundgebung des deutschen Schaustellerbundes am Brandenburger Tor teil.
Vertreter des Schaustellerverbandes Ostbayern e.V. nehmen mit ihrem Maskottchen an der Kundgebung des deutschen Schaustellerbundes am Brandenburger Tor teil.  © Paul Zinken/dpa

Vor dem Brandenburger Tor werden rund 300 Wagen und 1200 Schausteller aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet, wie der Deutsche Schaustellerbund mitteilte.

Das Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober komme faktisch einem Berufsausübungsverbot gleich, argumentieren die Schausteller. 

Wenn etwa Cafés, Biergärten und Restaurants wieder öffnen dürften, sollte auch das Kirmesgeschäft unter freiem Himmel und an frischer Luft wieder erlaubt sein.

Ihre letzten Einnahmen hätten sie auf den Herbstkirmessen oder Weihnachtsmärkten im Jahr 2019 erzielt. 

Nun seien mehr als 5000 Familienunternehmen massiv in ihrer Existenz bedroht, erklärte der Verband.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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