Deutscher Gewerkschaftsbund fordert kurz vor Bundestagswahl gerechte Rente

Berlin - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat wenige Tage vor der Bundestagswahl erneut gefordert, die gesetzliche Rente zu stärken.

In einer älter werdenden Gesellschaft dürfe das Rentenalter nicht einfach hoch und das Rentenniveau runtergeschraubt werden, fordert zumindest der DGB. (Symbolbild)
In einer älter werdenden Gesellschaft dürfe das Rentenalter nicht einfach hoch und das Rentenniveau runtergeschraubt werden, fordert zumindest der DGB. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags verteilten Gewerkschafter am Dienstag an zwölf Berliner und zwölf Brandenburger Bahnhöfen und zentralen Plätzen Flyer und Frühstücksriegel und informierten über die DGB-Forderung.

Am Berliner Bahnhof Südkreuz beteiligten sich daran der DGB-Bundesvorsitzende Reiner Hoffmann und der Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Christian Hoßbach.

"Die neue Bundesregierung und der Bundestag müssen mit intelligenten politischen und gesetzlichen Regelungen ein krisenfestes Rentensystem für alle schaffen", sagte Hoßbach.

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"Wer sein Leben lang gearbeitet hat, der muss im Alter auch gut von der Rente leben können." In einer älter werdenden Gesellschaft dürfe das Rentenalter nicht einfach hoch- und das Rentenniveau heruntergeschraubt werden.

"Die nächste Koalition muss die gesetzliche Rente stärken. Das Rentenniveau muss dauerhaft stabilisiert und perspektivisch wieder erhöht werden – über das Jahr 2025 hinaus."

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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