Berlin gedenkt Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit Corona-Verzögerung

Berlin - Gut 102 Jahre nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht lädt Die Linke am Sonntag um 10 Uhr in Berlin zum stillen Erinnern an die beiden Kommunistenführer ein.

Zahlreiche Menschen gedenken 2019 auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde der 1919 ermordeten Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. 2021 musste die Gedenkveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. (Archivfoto)
Zahlreiche Menschen gedenken 2019 auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde der 1919 ermordeten Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. 2021 musste die Gedenkveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. (Archivfoto)  © Jörg Carstensen/dpa

Zu der traditionellen Veranstaltung an der Gedenkstätte der Sozialisten am Zentralfriedhof Friedrichsfelde werden auch zahlreiche Bundes- und Landespolitiker der Partei erwartet.

Wegen der Corona-Pandemie gelten Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln. Ordner sollen den Besucherstrom steuern.

Die Linke erinnert jedes Jahr rund um den 15. Januar, den Todestag von Luxemburg und Liebknecht, an die beiden Persönlichkeiten. In diesem Jahr wurde das Gedenken wegen der Corona-Pandemie verschoben, nun wird es nachgeholt.

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Anfang Januar 1919 hatte ein Revolutionsausschuss unter Karl Liebknecht, Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), die Regierung des Sozialdemokraten Friedrich Ebert für abgesetzt erklärt.

Es gab Massendemonstrationen. Der "Spartakusaufstand" wurde aber niedergeschlagen. Rechtsgerichtete Freikorps-Soldaten erschossen Luxemburg und Liebknecht am 15. Januar 1919 in Berlin.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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