Dreister Diebstahl auf der Weide: Polizei fahndet nach vier Kälbern

Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) - Ein Diebstahl wie im Wilden Westen: Kälber-Diebe beschäftigen derzeit die Polizei in der Region Wittstock/Heiligengrabe an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg.

Die Polizei in der Region Wittstock/Heiligengrabe fahndet nach vier Kälbern, die von einer Weide gestohlen wurden. (Symbolfoto)
Die Polizei in der Region Wittstock/Heiligengrabe fahndet nach vier Kälbern, die von einer Weide gestohlen wurden. (Symbolfoto)  © 123RF/Ben Schonewille

Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag erklärte, suchen die Ermittler nach vier Jungrindern, die von einer Kälber-Weide bei Papenbruch entwendet wurden, das zu Heiligengrabe gehört.

Vor gut einer Woche waren die weiß-braun gefleckten Tiere verschwunden.

Nach ersten Ermittlungen handelt es sich um zwei Kuh- und zwei Bullenkälber, die in Kunststoff-Boxen mit Auslauf auf einer Wiese mit sechs weiteren Jungtieren gehalten wurden.

Die Tat war am 28. Dezember angezeigt worden. Ähnliche Fälle von Tierdiebstahl habe es seit Jahren in der Region nicht gegeben, sagte die Sprecherin.

Die Kriminalpolizei habe Spuren von Fahrzeugen sichern können, auf denen die Beute vermutlich weggeschafft worden war.

Der Fall erinnert an einen ähnlichen Diebstahl, der sich im November des vergangenen Jahres im Erzgebirge zutrug. Dort wurden drei Kälber entwendet.

In der Region am Wittstocker Kreuz verlaufen die Autobahnen 24 und 19, die Berlin, Hamburg, Schwerin und Rostock miteinander verbinden, sowie mehrere Bundesstraßen. Die gestohlenen Kälber dürften daher die unmittelbare Region längst verlassen haben.

Titelfoto: 123RF/Ben Schonewille

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