Einkommensrunde für öffentlichen Dienst startet: 4,8 Prozent mehr Lohn gefordert!

Berlin - Gewerkschaften und Arbeitgeber verhandeln ab Dienstag in Potsdam über das Einkommen der rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen.

Ulrich Silberbach (59, l.), Bundesvorsitzender des dbb Beamtenbund, unterhält sich zu Beginn einer Pressekonferenz mit Frank Werneke (53), Vorsitzender von Verdi.
Ulrich Silberbach (59, l.), Bundesvorsitzender des dbb Beamtenbund, unterhält sich zu Beginn einer Pressekonferenz mit Frank Werneke (53), Vorsitzender von Verdi.  © Wolfgang Kumm/dpa

Dort sind unter anderem Kita-Erzieherinnen, Müllwerker, Busfahrer und Flughafen-Mitarbeiter beschäftigt.

Sie sollen nach dem Willen der Gewerkschaften 4,8 Prozent mehr Lohn bekommen. Kleine Einkommen sollen um mindestens 150 Euro steigen.

Diese Forderungen hatten Verdi und der Beamtenbund dbb in der vergangenen Woche beschlossen.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weist die Forderungen als "völlig überzogen" zurück.

2,3 Millionen Tarifbeschäftigte sind von den Forderungen betroffen. Auf die mehr als 200.000 Beamten soll das Ergebnis nach Ansicht der Gewerkschaften übertragen werden.

Eine zweite Verhandlungsrunde ist für 19. und 20. September, die dritte für 22. und 23. Oktober angesetzt.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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