Fahndung nach rassistischen Tram-Schlägern: Polizei Berlin bittet um Mithilfe

Berlin - Nach Volksverhetzung und Körperverletzung in Berlin-Lichtenberg: Die Polizei Berlin bittet mit der Veröffentlichung von Fotos aus einer Überwachungskamera um Mithilfe bei der Suche nach zwei unbekannten Männern.

Mit dem Foto aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach zwei Männern, die am 6. Juni 2020 einen Mann rassistisch beleidigt und einen Zeugen der Tat verprügelt haben sollen.
Mit dem Foto aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach zwei Männern, die am 6. Juni 2020 einen Mann rassistisch beleidigt und einen Zeugen der Tat verprügelt haben sollen.  © 123RF/Thomas Fehr, Polizei Berlin (Bildmontage)

Der Vorfall hat sich am Abend des 6. Juni 2020 in Neu-Hohenschönhausen in einer Straßenbahn der Linie 4 zugetragen.

Die beiden Männer stehen unter dringendem Tatverdacht, einen 21-Jährigen rassistisch beleidigt und volksverhetzende Äußerungen getätigt zu haben.

Dabei wurden sie von einem 43-Jährigen mit einem Handy gefilmt, der auf die Situation aufmerksam wurde.

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Nachdem die mutmaßlichen Täter Notiz davon genommen hatten, sind sie auf den Zeugen zugegangen und haben ihn gemeinsam verprügelt.

Erst als weitere Fahrgäste eingriffen, ließen die beiden von ihrem Opfer ab. Sie verließen die Tram an der Haltestelle Prerower Platz und flüchteten. Die Polizei suchte die Umgebung erfolglos ab.

Der 43-jährige Mann hatte bei dem Angriff eine Schädelprellung, Platzwunden und Gesichtsverletzungen erlitten.

Die Polizei Berlin hat bei Twitter einen Fahndungsaufruf nach den mutmaßlichen Tätern gestartet

Die Polizei fragt:

  • Wer kennt die beiden abgebildeten Männer und kann Angaben zu deren Aufenthaltsorten machen?
  • Wer kann Angaben zum Tatgeschehen machen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei der Direktion 3, 12435 Berlin, Bulgarische Straße 55, unter der Telefonnummer (030) 4664-373120 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Titelfoto: 123RF/Thomas Fehr, Polizei Berlin (Bildmontage)

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