Fahranfänger rast mit Papas Auto über die Berliner Stadtautobahn

Berlin - Diese Aktion dürfte wohl nicht nur ein strafrechtliches Nachspiel haben: Ein Fahranfänger wurde am späten Sonntagabend von der Polizei gestoppt, nachdem er mit dem Wagen seines Vaters über die Stadtautobahn gerast ist.

Die Polizei Berlin hat am späten Sonntagabend in Berlin-Reinickendorf einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der sich als Fahranfänger herausgestellt hat.
Die Polizei Berlin hat am späten Sonntagabend in Berlin-Reinickendorf einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der sich als Fahranfänger herausgestellt hat.  © 123RF/Jaromír Chalabala

Gegen 22.05 Uhr bemerkten Polizeibeamte Am Festplatz in Berlin-Wedding einen Ford, der mit "augenscheinlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit" auf der Autobahn 111 in Richtung Tunnel Flughafen Tegel unterwegs gewesen sein soll.

Dabei wechselte der Fahrer ohne zu Blinken mehrfach den Fahrstreifen und überholte mehrere Autos verbotswidrig von rechts.

Als er schließlich in Berlin-Reinickendorf am Eichborndamm abfuhr und anschließend in die Scharnweberstraße abbog, wurde er von den Beamten gestoppt und kontrolliert, wie die Polizei Berlin am Montag mitteilte.

Ein Alkoholtest bei dem 19-Jährigen ergab rund 0,07 Promille. Daraufhin wurde er für eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in Gewahrsam genommen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Sein 20 Jahre alter Beifahrer konnte seinen Weg nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort zu Fuß fortsetzen.

Die Polizei Berlin informiert bei Twitter über den Fall des rasenden Fahranfängers

Seinen Führerschein auf Probe ist der Fahranfänger nun los. Das Auto seines Vaters wurde ebenfalls beschlagnahmt, was den Temposünder sicherlich in Erklärungsnot bringen dürfte.

Titelfoto: 123RF/Jaromír Chalabala

Mehr zum Thema Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0