Falschparker verhindern Weihnachtsbaum-Transport zum Breitscheidplatz

Neuenhagen/Berlin - Wieder Baum-Stress im Vorfeld des Weihnachtsmarktes an der Gedächtniskirche: Dieses Mal haben mehrere Falschparker den Abtransport des Baumes nach Berlin verhindert, wo er am Mittwoch zwischen Gedächtniskirche und Breitscheidplatz aufgestellt werden sollte.

Ein Weihnachtsbaum wird in der Nähe der Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz aufgestellt. Falschparker haben die für Mittwoch geplante Aufstellung des traditionellen Weihnachtsbaumes verhindert. (Archivfoto)
Ein Weihnachtsbaum wird in der Nähe der Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz aufgestellt. Falschparker haben die für Mittwoch geplante Aufstellung des traditionellen Weihnachtsbaumes verhindert. (Archivfoto)  © Paul Zinken/dpa

"Aufgrund von falsch geparkten Autos in Neuenhagen konnte der Mammutbaum heute Nacht nicht wie geplant in die Berliner City West starten", teilte der Schaustellerverband mit.

Der auf 18 Meter gestutzte Baum war am Dienstag in einem Vorgarten im brandenburgischen Neuenhagen gefällt worden und sollte außerhalb des Berufsverkehrs in die Hauptstadt gebracht werden.

Wie es jetzt weitergeht, war zunächst offen. Entweder sollte die Aufstellung mit einer Sondergenehmigung für den Schwertransport noch am Mittwoch nachgeholt oder der Transport auf die Nacht zum Donnerstag verschoben werden.

Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche soll den Angaben zufolge am 2. Dezember beginnen.

Der Baum vom Breitscheidplatz hat schon öfter für Gesprächsstoff gesorgt. Mal war er zu lang, mal zu schwer, mal zerbrach er schon beim Transport. 

Im Jahr 2000 war eine Fichte aus Bayern so mickrig, dass sie an Elefanten im Zoo verfüttert und "bayerische Provokation" getauft wurde. Vergangenes Jahr musste erst ein Transporter abgeschleppt werden, bevor der Baum aufgestellt werden konnte.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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