Feuer in Neukölln: Wohnung brennt lichterloh, Feuerwehr rettet 20 Menschen

Berlin - In der Nacht zu Montag musste die Berliner Feuerwehr mit einem Großaufgebot ausrücken, weil ein Feuer in Berlin-Neukölln für enorme Aufregung sorgte.

Zahlreiche Bewohner mussten vor dem Feuer in Berlin-Neukölln gerettet und im Anschluss betreut werden.
Zahlreiche Bewohner mussten vor dem Feuer in Berlin-Neukölln gerettet und im Anschluss betreut werden.  © Morris Pudwell

Nur wenige Minuten vor Mitternacht ging ein Notruf bei der Feuerwehr ein, weil es in der Hermannstraße brannte. In einem Hinterhof stand eine Wohnung in der ersten Etage lichterloh in Flammen.

Laut ersten Informationen vom Brandort konnten die Kameraden schon verzweifelte Hilfeschreie vernehmen, als sie eintrafen.

Wegen der aufgekommenen Panik und weil der Hausflur schon komplett verraucht war, stellten die Brandbekämpfer zur Sicherheit zwei Sprungkissen auf. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, wurden diese glücklicherweise nicht gebraucht.

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Gleichzeitig drangen die Einsatzkräfte in die brennende Wohnung vor, deren vollständiges Ausbrennen aber auch ihr beherzter Einsatz nicht mehr verhindern konnte.

Insgesamt konnten aber die 20 Menschen in Gefahr, darunter auch Kinder, gerettet und betreut werden - hierzu stand auch ein Evakuierungsbus der BVG bereit. Zehn Personen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Berliner Feuerwehr berichtet auf Twitter vom Wohnungsbrand

Fenster und Türen im Brandfall geschlossen halten!

Eine Wohnung in Berlin-Neukölln brannte lichterloh.
Eine Wohnung in Berlin-Neukölln brannte lichterloh.  © Morris Pudwell

Über die Ursache für das Feuer konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Weil die starke Verbreitung des qualmenden Rauchs extrem gefährlich ist, empfiehlt die Feuerwehr, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Zudem sollen Türschlitze am besten mit Handtüchern oder Kleidung abgedeckt werden.

Wie genau es um die Gesundheit der in Kliniken transportierten Verletzten steht, ist aktuell nicht bekannt. Bei dem Großeinsatz rückten 84 Kameraden aus.

Titelfoto: Morris Pudwell (Bildmontage)

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