Feuerteufel in drei Bezirken? Etliche Autos stehen in Flammen

Berlin - Die Berliner Feuerwehr hatte von Samstag auf Sonntag jede Menge zu tun: Mindestens zehn Autos wurden bei Bränden in drei Bezirken beschädigt, einige sogar komplett zerstört.

In Berlin-Neukölln brannte ein Renault lichterloh.
In Berlin-Neukölln brannte ein Renault lichterloh.  © Morris Pudwell

Laut ersten Informationen von einem der Brandorte in Berlin-Neukölln mussten Einsatzkräfte um etwa 4.45 Uhr ausrücken. Demnach brannte ein geparkter Renault im Ortsteil Britz.

Obwohl die Kameraden innerhalb weniger Minuten in der Hannemanstraße eintrafen, um die Flammen zu bekämpfen, wurden zwei weitere Fahrzeuge durch die enorme Hitze in Mitleidenschaft gezogen.

Sie verhinderten aber glücklicherweise, dass der davor stehende Transporter und der dahinter geparkte Kia auch Feuer fingen.

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Dennoch stellten sich die Löscharbeiten als besonders schwierig heraus. Im Heck des Renaults entwickelten sich immer wieder neue Flammen. Als mögliche Ursache kommt ein beschädigter Kunststofftank in Frage.

In derselben Nacht wurde zuvor in Charlottenburg und in Reinickendorf Alarm geschlagen.

Brennende Autos auch im Westen Berlins

Auf einem Parkplatz in Charlottenburg standen mehrere Autos in Flammen.
Auf einem Parkplatz in Charlottenburg standen mehrere Autos in Flammen.  © Morris Pudwell

Noch am Samstag um etwa 23.10 Uhr stand für die Kameraden der Feuerwehr ein Löscheinsatz in der Charlottenburger Delpzeile auf dem Programm.

Dort brannten auf einem Mieterparkplatz insgesamt acht Autos, von denen zwei im Vollbrand standen - ein Citroen und ein Smart.

Alarmierte Feuerbekämpfer konnten die brennenden Wagen zwar schnell löschen, aber starke Schäden nicht mehr vermeiden.

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Ein Brandkommissariat der Direktion 2 ermittelt in diesem Fall. Aktuell gehe man von Brandstiftung aus, hieß es vor Ort.

Und auch in Reinickendorf muss ein Vorfall aufgeklärt werden. Etwa gegen Mitternacht mussten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wedding ran, weil es in der Simmelstraße brannte.

Trotz aller Mühe konnten sie das Ausbrennen eines silberfarbenen Peugeots nicht verhindern. Genau wie in den anderen Fällen ermittelt die Polizei auch hier wegen Brandstiftung.

Auch in der Reinickendorfer Simmelstraße mussten Flammen bekämpft werden.
Auch in der Reinickendorfer Simmelstraße mussten Flammen bekämpft werden.  © Dominik Totaro

Die Feuerteufel scheinen auch im neuen Jahr nicht aufzuhören. In der Hauptstadt werden seit längerer Zeit immer wieder Fahrzeuge in Brand gesteckt.

Aktualisiert: 2. Januar, 10.48 Uhr

Titelfoto: Morris Pudwell

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