Fieser Betrugsversuch mit Schockanruf!

Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) - Am Montag ist eine Mittsechzigerin aus Stahnsdorf beinahe das Opfer eines fiesen Betrugsversuchs geworden.

Eine Mittsechzigerin aus Stahnsdorf wäre beinahe das Opfer eines fiesen Betrugsversuchs mit einem Schockanruf geworden. (Symbolfoto)
Eine Mittsechzigerin aus Stahnsdorf wäre beinahe das Opfer eines fiesen Betrugsversuchs mit einem Schockanruf geworden. (Symbolfoto)  © 123RF/Tero Vesalainen

Sie erhielt einen Anruf von einer unterdrückten Nummer. Als sie abhob und sich mit ihrem Nachnamen meldete, vernahm sie am anderen Ende der Leitung eine weinende Frau.

Aufgeregt fragte sie, ob ihre Tochter am Apparat sei und nannte dabei auch deren Namen. Plötzlich meldete sich eine weinerliche Frauenstimme.

 "Mutti, es ist etwas ganz Furchtbares passiert. Ich habe eine Frau umgefahren. Ich habe ihr die Vorfahrt genommen und sie ist vor meinen Augen gestorben. Ich muss den Hörer abgeben."

Daraufhin vernahm die Angerufene eine andere Frauenstimme, die sich ihr als Hauptkommissarin der Polizei vorstellte und sämtliche Daten von Mutter und Tochter abfragte.

Sie erklärte der Frau, dass ihre Tochter psychologisch betreut werden müsse und wegen des Unfalls für sechs Monate, bis zur Gerichtsverhandlung, in Untersuchungshaft komme.

Durch eine Zahlung von mehreren Tausend Euro könne sie die Haft jedoch abwenden, wie ihr die falsche Kommissarin mitteilte. Zu ihrem Glück fragte die Dame jedoch nach, zu welcher Polizeidienststelle sie denn kommen müsse, um ihre Tochter zu besuchen. Daraufhin wurde der Anruf abrupt beendet, sodass die Betrüger mit ihrem Schockanruf keine Beute machen konnten.

Titelfoto: 123RF/Tero Vesalainen

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