Frank Zander fristlos gekündigt: Muss er seine Wohnung räumen?

Berlin - Nun ist es tatsächlich passiert! Nach monatelangem Streit um Baulärm soll Frank Zander (78, "Hier kommt Kurt") nach 53 Jahren seine Altbauwohnung in Berlin-Charlottenburg zum 30. Oktober verlassen: Der neue Hauseigentümer hat dem Berliner Original fristlos gekündigt.

Sänger Frank Zander (78) befürchtet: Sein Vermieter will ihn aus der Wohnung ekeln.
Sänger Frank Zander (78) befürchtet: Sein Vermieter will ihn aus der Wohnung ekeln.  © Jan Kuppert/dpa

Was war passiert? Wie Bild berichtet, habe sich der Entertainer und Wohltäter für Obdachlose in einem Live-Format des Medienhauses zu der Äußerung "die A....löcher aus München" hinreißen lassen.

Da wurde es Hauseigentümer Michael Pribil (48) wohl zu bunt: "Ich lasse mich nicht beleidigen. Damit war eindeutig ich gemeint", sagte der Münchner auf Anfrage des Boulevardblattes. 

"Ich will niemanden entmieten, bin auch kein Miethai. Meine Mieter sollen sich wohlfühlen", wird Pribil weiter zitiert.

Zanders Frau Evy kann den Aufriss nicht verstehen: "Frank hat den Vermieter doch gar nicht beim Namen genannt, sondern allgemein Menschen aus München so bezeichnet. Das ist halt seine Berliner Schnauze", zitiert das Blatt die Frau, die seit 52 Jahren mit dem Schlagerbarden verheiratet ist.

Weil sich das Promi-Paar so von dem neuen Hauseigentümer schikaniert fühlt, zwischenzeitlich sogar ins Estrel-Hotel zog, schauten sich die beiden zuvor schon nach einer neuen Bleibe in Berlin um.

Und nun? Sogar eine Unterlassungserklärung habe das Ehepaar bereits unterschrieben – und zudem Widerspruch gegen die fristlose Kündigung eingelegt. Falls dieser keinen Erfolg hat, droht eine Räumungsklage.

Der letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.

Titelfoto: Jan Kuppert/dpa

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