Frau bedroht Polizisten mit Messer: Beamte müssen schießen

Berlin - Am späten Mittwochabend haben Polizisten in Berlin-Weißensee auf eine Frau geschossen, die mit einem Messer und einer Schere trotz mehrfacher Warnung auf die Beamten zugegangen ist.

Kriminaltechniker des LKA Berlin entfernen ein Projektil, das in einer BVG-Informationssäule steckengeblieben ist.
Kriminaltechniker des LKA Berlin entfernen ein Projektil, das in einer BVG-Informationssäule steckengeblieben ist.  © Morris Pudwell

Die 68-Jährige habe sich trotz mehrfacher Aufforderung und Abgabe eines Warnschusses geweigert, ihre Waffen niederzulegen und sich den Beamten weiter genähert.

Die beiden Polizeibeamten schossen nun mit ihren Dienstwaffen mehrmals auf die Frau, wobei diese an den Beinen verletzt wurde, wie die Polizei Berlin am Donnerstagmorgen mitteilte.

Trotz ihrer Beinverletzungen sei die Verletzte daraufhin in Richtung Greifswalder Straße geflüchtet. Erst durch den Einsatz eines Diensthundes sei sie schließlich gestellt und festgenommen worden.

Alarmierte Rettungskräfte hätten die nicht lebensgefährlich verletzte Frau dann in ein Krankenhaus gebracht.

Zuvor soll die Tatverdächtige gegen 21.45 Uhr einen Fahrgast an der Tramhaltestelle Albertinenstraße mit einem Messer bedroht haben.

Die Spurensicherung des LKA stellte bis zum Morgen Beweismaterial am Tatort sicher.
Die Spurensicherung des LKA stellte bis zum Morgen Beweismaterial am Tatort sicher.  © Morris Pudwell

Kriminaltechniker des LKA Berlin seien bis zum Morgen mit der Spurensicherung am Tatort beschäftigt gewesen. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Morris Pudwell

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