"Fridays for Future": Klima-Aktivisten erheben Rassismus-Vorwürfe gegen Berliner Polizei

Berlin - Nach Rassismus-Vorwürfen der Organisation Fridays for Future liegt der Berliner Polizei noch keine Anzeige zu dem Fall vor.

Immer wieder geraten Klimaschutz-Demonstranten und Polizisten aneinander.
Immer wieder geraten Klimaschutz-Demonstranten und Polizisten aneinander.  © Paul Zinken/dpa

Ein Behördensprecher appellierte an mögliche Betroffene, Vorwürfe aktenkundig zu machen. "Nur so ist es uns möglich, aufzuklären, ob ein Fehlverhalten von Polizistinnen oder Polizisten vorliegt", so der Polizeisprecher am Dienstag.

Zuvor hatte das Nachrichtenportal watson darüber berichtet.

Fridays for Future hatte bei Instagram geschrieben, mehrere Aktivisten hätten während eines Treffens der Organisation in Berlin-Kreuzberg in der Nacht des 2. Juli "brutale, rassistische Polizeigewalt" erlebt.

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Nach den Schilderungen waren "vier junge Schwarze, Indigene und People of Color (BIPoC)" betroffen. Sie seien von etwa 20 bewaffneten Polizistinnen und Polizisten "aus vier großen Polizeibussen umzingelt" worden.

"Die Polizei äußerte Gewaltandrohungen, ignorierte offensichtliche Panikattacken und verweigerte medizinische Versorgung", hieß es weiter von der Klimaschutz-Organisation bei Instagram.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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