Gastro-Branche in der Corona-Krise: Amt für Statistik zieht Fazit

Berlin/Potsdam - Die Corona-Krise hat auch in Berlin und Brandenburg viele Gastronomen in die Krise gestürzt.

Eine Frau geht an einem Restaurant vorbei, das nur noch Speisen außer Haus verkauft.
Eine Frau geht an einem Restaurant vorbei, das nur noch Speisen außer Haus verkauft.  © Wolfgang Kumm/dpa

Allein im ersten Halbjahr gingen ihre Umsätze aufgrund des ersten Lockdowns im Frühjahr in Berlin um nahezu die Hälfte zurück, in Brandenburg um mehr als ein Drittel.

Am Montag (10 Uhr) veröffentlicht das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg für beide Bundesländer neue Zahlen zu den ersten neun Monaten dieses Jahres.

Nach den monatelangen Schließungen in der ersten Jahreshälfte hatten viele Restaurants und Kneipen im Sommer geöffnet, auch wenn sie aufgrund von Abstandsregelungen nicht so viele Kunden bedienen konnten wie sonst üblich.

Der im Herbst folgende Anstieg der Infektionszahlen die erneute Schließung der Branche sind in den neuen Daten indes noch nicht abgebildet.

Die Statistiker geben am Montag auch Auskunft über die ersten drei Quartale im Einzelhandel. Dort sieht die Lage etwas besser aus als in der Gastronomie.

Der Lebensmittelhandel, der im Frühjahr seine Geschäfte weiterhin öffnen durfte, verzeichnete in den ersten sechs Monaten in Berlin sogar Umsatzzuwächse, wie das Statistikamt seinerzeit mitteilte.

Der sogenannte Nonfood-Handel konnte seine Umsatzeinbußen vor allem über Onlineverkäufe weitgehend kompensieren.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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