Gastrobranche fordert schnelle und vor allem unbürokratische Entschädigungen

Berlin - Entschädigung muss schnell erfolgen! Der Hotel- und Gastroverband Dehoga hat angesichts der erneuten Schließungen von Bars, Kneipen und Restaurants, aufgrund der sich weiter ausbreitenden Corona-Pandemie, schnelle und unbürokratische Hilfen gefordert.

In einem geschlossenen Restaurant sind die Stühle umgedreht auf den Tischen. Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges (60) forderte am Donnerstagmorgen schnelle und unbürokratische Hilfen vom Bund. (Symbolfoto)
In einem geschlossenen Restaurant sind die Stühle umgedreht auf den Tischen. Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges (60) forderte am Donnerstagmorgen schnelle und unbürokratische Hilfen vom Bund. (Symbolfoto)  © Christophe Gateau/dpa

"Es ist mehr als konsequent, dass hier eine Entschädigung erfolgt, wenn unsere Branche geschlossen wird, damit die allgemeine Wirtschaft keinen Lockdown erfährt und Schulen geöffnet bleiben", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges (60) am Donnerstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur.

"Es ist nun wichtig, dass diese Hilfen für alle Unternehmen in Gastronomie, Hotellerie und Cateringwirtschaft schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden."

Zudem komme es darauf an, wie sorgfältig die Landesregierungen die am Vortag gefassten Beschlüsse der Bundesregierung und der Länderchefs umsetzten.

"Das muss besser gemacht werden als die Beherbergungsverbote und Sperrstundenregelungen, die vielfach von Gerichten kassiert wurden", sagte Hartges. "Ich wünsche mir einheitliche und klare Regeln." Auch Klagen gegen die Verordnungen schloss sie nicht aus.

Doch bevor darüber entschieden werde, sei es ratsam, "die Verordnungen der Länder abzuwarten und noch wichtiger: die Details der finanziellen Entschädigungsregelungen des Bundes zu kennen."

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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