Gerichtsprozess gegen Feuerteufel: Kommt es zu einem Deal?

Potsdam -  Wegen mehrerer Brandstiftungen will das Potsdamer Landgericht am Donnerstag (9 Uhr) ein Urteil gegen einen 32-Jährigen verkünden.

Das Metallschild neben dem Eingang zum Justizzentrum mit dem Roten Adler als Landeswappen und dem Verweis auf Amtsgericht, Landgericht und Staatsanwaltschaft.
Das Metallschild neben dem Eingang zum Justizzentrum mit dem Roten Adler als Landeswappen und dem Verweis auf Amtsgericht, Landgericht und Staatsanwaltschaft.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Die Staatsanwaltschaft Potsdam wirft dem Angeklagten vor, im Oktober und November 2012 zunächst mehrere Fahrzeuge auf dem Gelände seines Arbeitgebers in Mittenwalde (Dahme-Spreewald) und zwei Schuppen in Zossen (Teltow-Fläming) in Brand gesetzt zu haben. Bei einem Gebäude verbrannten laut Anklage mehrere Kaninchen.

Der 32-Jährige hatte die Taten am ersten Prozesstag einräumt. Er habe aus Frust über seine damalige Lebenssituation gehandelt, sagte er.

Der Prozess könnte mit einem Deal enden: Im Vorfeld hatte es laut Gericht eine Verständigung zwischen Staatsanwaltschaft, Gericht und dem Angeklagten gegeben.

Ihm sei eine Strafe von mindestens einem Jahr und neun Monaten und höchstens zwei Jahren in Aussicht gestellt worden, wenn er voll geständig ist. 

Die Strafe solle zur Bewährung ausgesetzt werden.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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