Gescheitertes Hitler-Attentat: Gedenken an Widerstand in Berlin

Berlin - Am 77. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wird in Berlin an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnert.

Ein Soldat des Wachbataillons der Bundeswehr steht im Bendlerblock in Berlin neben einer Gedenktafel zum 20. Juli 1944. Am Dienstag wird in Berlin an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnert. (Archivfoto)
Ein Soldat des Wachbataillons der Bundeswehr steht im Bendlerblock in Berlin neben einer Gedenktafel zum 20. Juli 1944. Am Dienstag wird in Berlin an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnert. (Archivfoto)  © Wolfgang Kumm/dpa

Vertreter aus Politik und Gesellschaft versammeln sich am Dienstag an der Gedenkstätte Plötzensee ab 12 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung und legen Kränze nieder.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (48, SPD) wird eine Ansprache und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) ein Grußwort halten.

Am Nachmittag legen dann Bundeswehr-Rekrutinnen und -Rekruten um 16 Uhr auf dem Paradeplatz am Bendlerblock, dem Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, ihr feierliches Gelöbnis ab.

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An der Vereidigung der jungen Soldaten nimmt unter anderem Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (58, CDU) teil.

Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg (†36) vergeblich versucht, Hitler mit einer Bombe zu töten und den Krieg zu beenden.

Stauffenberg und drei Mitverschwörer wurden noch am Abend des Attentats im Innenhof des Bendlerblocks erschossen. In den folgenden Wochen und Monaten richteten die Nazis rund 90 weitere Beteiligte und Unterstützer hin.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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