Greenpeace setzt auf Rügen mit Mega-Aktion Zeichen für Meeresschutz

Sassnitz - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat mit einer großflächigen Projektion auf Rügens Kreidefelsen zum Schutz der Meere aufgerufen.

Der Schriftzug "Echter Schutz für unsere Meere" wird vom Greenpeace-Schiff "Beluga II" auf einen Kreidefelsen der Ostseeinsel Rügen projiziert.
Der Schriftzug "Echter Schutz für unsere Meere" wird vom Greenpeace-Schiff "Beluga II" auf einen Kreidefelsen der Ostseeinsel Rügen projiziert.  © Axel Heimken/Greenpeace/dpa

Von Bord des Schiffes "Beluga II"  aus projizierte die Umweltorganisation die Botschaft 

"Echter Schutz für unsere Meere" auf die Felsen, wie Greenpeace am Dienstag berichtete. Die Aktion ist Teil einer Schiffstour auf der Ostsee, mit der die Umweltschützer auf den ihrer Ansicht nach miserablen Meeresschutz aufmerksam machen möchten. 

Es gehe vor allem um Fischerei und Sand- und Kiesabbau, die auf zerstörerische Art und Weise selbst in den deutschen Meeresschutzgebieten immer noch erlaubt seien.

Die Erkundungstour der "Beluga II" war am Freitag in Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern) gestartet. 

Bei Tauchgängen soll unter anderem die Zerstörung durch Grundschleppnetze belegt werden. Diese durchpflügten den Meeresboden und schädigten für die Artenvielfalt wichtige Orte. 

 "Um die Meere zu retten, brauchen wir echte Schutzgebiete", sagte Greenpeace-Taucher Thilo Maack.

Titelfoto: Axel Heimken/Greenpeace/dpa

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