Nach Gespräch mit Merkel: Thunberg demonstriert am Brandenburger Tor

Berlin - Klimaaktivistin Greta Thunberg (17) hat im Zuge eines Treffens mit Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) ihren allwöchentlichen Klimaprotest nach Berlin verlegt.

Greta Thunberg (17, 2.v.l.) mit ihren Mitstreiterinnen Luisa Neubauer (24), Anuna de Wever (19) und Adélaïde Charlier (v.l.n.r.).
Greta Thunberg (17, 2.v.l.) mit ihren Mitstreiterinnen Luisa Neubauer (24), Anuna de Wever (19) und Adélaïde Charlier (v.l.n.r.).  © Kay Nietfeld/dpa

Die 17-jährige Schwedin setzte sich am Freitagvormittag gemeinsam mit einigen Dutzend weiteren Demonstranten mit coronabedingtem Abstand zueinander vor das Brandenburger Tor, um ihrer Forderung nach mehr Einsatz gegen die Klimakrise Nachdruck zu verleihen.

Auch ihre deutsche Mitstreiterin Luisa Neubauer (24) sowie die Belgierinnen Anuna de Wever (19) und Adélaïde Charlier waren dabei, wie Bilder zeigten, die Thunberg auf Twitter und Instagram teilte.

Thunberg, Neubauer, de Wever und Charlier hatten sich am Donnerstag im Kanzleramt mit Merkel zu einem Meinungsaustausch über die Klimapolitik getroffen. Zentrales Thema waren dabei laut Regierungssprecher Steffen Seibert (60) die klimapolitischen Schwerpunkte in der laufenden EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands.

Normalerweise protestiert Thunberg jeden Freitag in ihrer Heimatstadt Stockholm vor dem schwedischen Parlament für einen entschlosseneren Kampf gegen die Klimakrise.

Aus ihrer vor zwei Jahren begonnenen Protestaktion ist die internationale Klimabewegung Fridays for Future entstanden, die vor allem in Deutschland zahlreiche Anhänger gefunden hat.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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