Gruppensex auf Flatrate: Bordellbetreiber muss sich vor Gericht verantworten

Berlin - Ein 55-Jähriger, der ein Bordell betrieben und dort über Jahre hinweg Gruppensex nach dem sogenannten Flatrate-Prinzip angeboten haben soll, muss sich von Mittwoch an (9.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Ab Mittwoch muss ein 55-jähriger Bordellbetreiber, der über Jahre hinweg Gruppensex auf Flatrate angeboten haben soll, sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. (Symbolfoto)
Ab Mittwoch muss ein 55-jähriger Bordellbetreiber, der über Jahre hinweg Gruppensex auf Flatrate angeboten haben soll, sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. (Symbolfoto)  © Andreas Arnold/dpa

Laut Ermittlungen seien jeweils mindestens fünf Freier anwesend gewesen, die so lange bleiben und mit so vielen Prostituierten verkehren durften, wie sie wollten.

Die Frauen seien trotz des erhöhten Arbeitseinsatzes nur für ihre reine Arbeitszeit bezahlt worden. Einige Frauen seien noch nicht 21 Jahre alt gewesen.

Zudem soll der Angeklagte in fünf Fällen die Dienste einer minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen haben.

Die Anklage lautet unter anderem auf Zuhälterei, Menschenhandel und sexuellen Missbrauch von Jugendlichen.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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