Helge Schneider live in Berlin: Gute Laune beim Konzert von Mister "Katzeklo" in der Waldbühne

Berlin - "Heute hab ich gute Laune" - mit diesem Song aus seinem neuen Album hat Helge Schneider (65) am Sonntagabend in der Berliner Waldbühne einen Auftritt vor 3000 Fans begonnen.

Helge Schneider (65, M) kommt mit Gitarrist Henrik Freischlader auf dem Fahrrad und Sohn Charly am Schlagzeug auf die Waldbühne.
Helge Schneider (65, M) kommt mit Gitarrist Henrik Freischlader auf dem Fahrrad und Sohn Charly am Schlagzeug auf die Waldbühne.  © Fabian Sommer/dpa

"Ich muss sagen, auch uns hat die Corona-Geschichte sehr betroffen. Und deswegen sind wir hier", sagte der 65-Jährige. Er hatte nur zwei weitere Musiker dabei: seinen zehnjährigen Sohn am Schlagzeug, den er als "Charlie the Flash" vorstellte, und den Blues-Gitarristen Henrik Freischlader.

Der eineinhalbstündige Auftritt gehörte zur Reihe "Back to live", bei der es in der Waldbühne seit Donnerstag die ersten Konzerte seit dem Lockdown gibt. Wegen strenger Corona-Regeln dürfen maximal 6000 der 22.000 Plätze besetzt sein. 

"Ein paar Stühle sind frei geblieben. Das bringt die Natur mit sich - das ist wegen diesem Corona", sagte Schneider. 

Er hatte vorher gesagt, dass er sich auf die anstehenden Konzerte mit wenig Publikum freue, weil er wie in seiner Anfangszeit nun besser mit den Fans interagieren könne. 

Tatsächlich hatte das Konzert eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre.

Helge-Schneider-Konzert ist Teil der Konzertreihe "Back to live"

Helge Schneider (65) gibt auf der Waldbühne ein Konzert.
Helge Schneider (65) gibt auf der Waldbühne ein Konzert.  © Fabian Sommer/dpa

"Ich freu mich vor allem darüber, dass die Leute, die hier sind, da sind; dass sie sich hierher getraut haben trotz Corona", sagte der Musiker.

Gut gelaunt präsentierte das Multitalent - mit Perücke, Sonnenbrille und Karo-Sakko - vor allem Songs aus seinem Album "Mama", das er nach dem Corona-Lockdown alleine zu Hause eingespielt hat.

"Ich wollte nicht mit alten Liedern kommen, aber wenn Ihr wollt, kann ich auch Katzeklo spielen", sagte Schneider nach eineinhalb Stunden. 

Doch das Publikum wünschte sich den "Meisenmann".

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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