Hunde suchen weiter nach toten Wildschweinen in Brandenburg

Potsdam - Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest werden am Dienstag in Brandenburg erneut Suchhunde eingesetzt, um Wildschweinkadaver zu finden.

Hundeführer sollen mit ihren eigens ausgebildeten Seuchenhunden im Landkreis Spree-Neiße nach toten Wildschweinen suchen.
Hundeführer sollen mit ihren eigens ausgebildeten Seuchenhunden im Landkreis Spree-Neiße nach toten Wildschweinen suchen.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Neu angekommene Hundestaffeln sollen ihren Dienst im Landkreis Spree-Neiße aufnehmen. Die Tiere sind speziell für diese Aufgabe ausgebildet worden. Am Montag waren bereits Suchhunde aus Rheinland-Pfalz im Landkreis Oder-Spree unterwegs.

Mittlerweile sind in Brandenburg 20 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen amtlich bestätigt worden. Wildschweine können sich mit dem Virus anstecken, wenn sie mit toten Artgenossen in Berührung kommen.

Der Erreger ist für Menschen ungefährlich, für Haus- und Wildschweine aber meist tödlich.

Das Bundesagrarministerium sagte unterdessen Brandenburg weitere Unterstützung zu. Am Dienstag wird Staatssekretärin Beate Kasch (60) den zentralen Krisenstab für Tierseuchenbekämpfung in Potsdam besuchen.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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