Hungern fürs Klima: Bundesregierung sendet Appell an Streikende

Berlin - Die Bundesregierung hat an die Beteiligten des Klima-Hungerstreiks appelliert, ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

Am Dienstagnachmittag musste einer der Klimaaktivisten in ein Berliner Krankenhaus gebracht werden.
Am Dienstagnachmittag musste einer der Klimaaktivisten in ein Berliner Krankenhaus gebracht werden.  © Paul Zinken/dpa

"Da macht man sich dann schon Sorgen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert (61) am Mittwoch in Berlin.

"In der politischen Debatte um den Klimaschutz, die die wichtigste ist, die wir haben (...), ist jeder Vorschlag willkommen, jeder Ansatz, aber bitte, ohne sich selbst dabei zu gefährden", fügte er hinzu.

Seibert wünschte dem 27-jährigen Teilnehmer der Aktion, der am Dienstag nach mehr als zwei Wochen Hungerstreik in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert worden war, gute Besserung.

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Nach Angaben der Organisatoren war er ohnmächtig geworden und über einige Zeit nicht ansprechbar. Am Mittwoch schrieben die Aktivisten bei Twitter, der Mann sei wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Die Beteiligten leben in einem Camp in der Nähe des Reichstags. Von ursprünglich sieben Hungernden hatte eine junge Frau vergangene Woche aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben.

Mit der Aktion wollen die Klimaaktivisten eine öffentliche Diskussion mit allen drei Kanzlerkandidaten erreichen sowie die Einsetzung eines Bürgerrats, der der Politik Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel vorgeben soll.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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