Ist Wohnen schon Luxus? Häuser und Wohnungen werden wieder teurer

Berlin - Nach einer leichten Entspannung 2020 geben Menschen für Wohnungen und Häuser in Berlin wieder mehr Geld aus.

Eigentumswohnungen in Berlin waren im Schnitt zwölf Prozent teurer als im Vorjahr. (Symbolbild)
Eigentumswohnungen in Berlin waren im Schnitt zwölf Prozent teurer als im Vorjahr. (Symbolbild)  © Lothar Ferstl/dpa

Das geht aus Daten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte hervor, der die Kaufverträge des ersten Halbjahres 2021 auswertete.

Demnach stiegen die Preise für Eigentumswohnungen verglichen mit dem Vorjahreswert um 12 Prozent. Wohn- und Geschäftshäuser waren 11 Prozent teurer und kosteten wieder so viel wie vor der Corona-Krise.

Ähnlich war es bei reinen Mietwohnhäusern. Ein- und Zweifamilienhäuser wurden 13 Prozent teurer.

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Die Rahmenbedingungen der Corona-Krise hätten den Immobilienmarkt nur vorübergehend beeinflusst, teilte der Ausschuss mit.

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken sieht niedrige Zinsen und gestiegene Mieten als Hauptgründe dafür, dass Wohnungen und Häuser bundesweit teurer werden.


Er erwartet aber, dass die Preise künftig nicht mehr so stark steigen - jedoch auch nicht stark sinken werden.

Titelfoto: Lothar Ferstl/dpa

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