Kanzleramtschef stellt klar: "Kleine Schritte" bei Lockerungen

Berlin - Kanzleramtschef Helge Braun (47) hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Lockerung der Corona-Maßnahmen verteidigt. 

Politiker Helge Braun (47), widersprach den Forderungen die Lockerungen weiter zu lockern.
Politiker Helge Braun (47), widersprach den Forderungen die Lockerungen weiter zu lockern.  © Oliver Killig/ZB/dpa

"Es wird immer wieder kleine Schritte geben. Aber wir können nicht mit einem Schlag alles öffnen, weil die Epidemie bleibt", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". 

"Sehr, sehr kleine Schritte" bei der Öffnung von Geschäften und Schulen seien notwendig, um das richtige Maß in der Bekämpfung des Coronavirus zu finden.

Braun widersprach Forderungen, Beschränkungen im Handel noch weiter zu lockern. 

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Es müsse dafür gesorgt werden, dass es sowohl in den Geschäften selbst als auch in den Innenstädten insgesamt nicht zu voll werde. 

"Eine normal gefüllte Fußgängerzone, wie wir das von früher kennen, können wir momentan auch nicht riskieren." 


Kanzleramtschef Helge Braun (47) bei einem Klinik-Besuch.
Kanzleramtschef Helge Braun (47) bei einem Klinik-Besuch.  © Frank Rumpenhorst/dpa Pool/dpa

Große Geschäfte, die häufig Publikumsmagnete seien, müssten daher noch "eine Weile" geschlossen bleiben, sagte Braun.

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