Kind mit Blumen gelockt und missbraucht: Jetzt spricht die Ex-Freundin des mutmaßlichen Peinigers (18)

Ferdinandshof - Es ist ein Fall, der deutschlandweit für Entsetzen sorgt! Ein 18-Jähriger soll am Samstag ein spielendes Kind angesprochen und mit Blumen gelockt haben. Dann habe der junge Mann sie auf einer Wiese vergewaltigt! Einen Blick in den menschlichen Abgrund liefert eine Person, die den Tatverdächtigen gut kannte: seine Ex-Freundin Leonie.

Beamte fanden das Kind zusammen mit dem Tatverdächtigen. (Symbolbild)
Beamte fanden das Kind zusammen mit dem Tatverdächtigen. (Symbolbild)  © Alexander Auer/dpa

Wie die 17-Jährige im Interview mit "RTL" erklärte, sei sie sehr überrascht gewesen. Über die möglichen Beweggründe in seiner Grausamkeit schockierenden Tat im Umfeld der Wohnung der Familie in Ferdinandshof (Mecklenburg-Vorpommern) lässt sich bislang nur spekulieren. Es herrscht weiter Fassungslosigkeit.

"Weil eigentlich ist er ein sehr, sehr netter und lustiger Kerl", sagte die Jugendliche, die ein Jahr mit dem mutmaßlichen Vergewaltiger zusammen war. 

Die Trennung erfolgte bereits vor drei Jahren. Dass sich ihr Ex-Freund so verändert habe, das kann sich die junge Frau nicht vorstellen. Im Gegenteil: "Er würde keiner Menschenseele was tun." So kenne Leonie ihn. 

Doch sie skizziert auch das Bild eines Außenseiters, eines jungen Mannes, der nicht beliebt war, nicht dazugehörte. 

"Weil er so ist, wie er ist. Und eigentlich war er auch ein sehr guter und schlauer Schüler", schilderte Leonie ein Porträt des mutmaßlichen Vergewaltigers, der sozial abgehängt und abgekapselt war.

Früher habe seine Mutter noch ein Auge auf ihn gehabt: "Da durfte er nicht so oft raus auf den Spielplatz. Jetzt ist das anders, er ist älter geworden. Und dann durfte er auch freiwillig irgendwo hin – so wie er gerade möchte."

Gegen den mutmaßlichen Peiniger hat dasAmtsgericht Pasewalk Untersuchungshaft erlassen: Der Grund: Verdacht auf schweren sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Bei der Anhörung vor der Haftrichterin habe der Tatverdächtige keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht. Das teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg mit.

Titelfoto: Alexander Auer/dpa

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