Klima-Aktivisten besetzen Teile der A100-Baustelle

Berlin - Zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten blockieren im Rahmen von Aktionstagen des Bündnisses "Gerechtigkeit Jetzt!" einen Teil der A100-Baustelle im Berliner Südosten.

Klimaaktivisten unterschiedlicher Bündnisse (Ende Gelände, Extinction Rebellion und Sand im Getriebe) halten ein Transparent mit der Aufschrift "A100 stoppen - Verkehrswende jetzt!" auf der Baustelle der A100.
Klimaaktivisten unterschiedlicher Bündnisse (Ende Gelände, Extinction Rebellion und Sand im Getriebe) halten ein Transparent mit der Aufschrift "A100 stoppen - Verkehrswende jetzt!" auf der Baustelle der A100.  © 8-Annette Riedl/dpa

Nach mehreren Stunden des Protests begann die Polizei am Nachmittag damit, die Personalien der Beteiligten aufzunehmen und die Menschen von der Baustelle zu führen, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Zuvor habe der Baustellen-Verantwortliche Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Eine Sprecherin des Bündnisses warf der Polizei vor, den Protest damit zu kriminalisieren.

Im Laufe des Nachmittags versammelten sich zudem Mitglieder der Tierrechtsbewegung "Animal Rebellion" zu einer weiteren Protestaktion vor der Parteizentrale der Grünen in Berlin-Mitte. Sie schwenkten Fahnen und riefen unter anderem dazu auf, die "Tierindustrie" zu "entmachten". Auch auf einem Balkon des Gebäudes hielten sich Bildern in den sozialen Medien zufolge Protestierende auf.

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Dem Bündnis "Gerechtigkeit Jetzt!" gehören mehr als 30 soziale Bewegungen an. Zu deren Themen gehören Mietenpolitik, Agrarreformen, Klimagerechtigkeit oder Rassismus. Mit diversen Veranstaltungen begleitet die Bewegung an diesem Wochenende die laufenden Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene von SPD, Grünen und FDP.

Den Auftakt bildete am Freitag ein Protestmarsch von Fridays for Future, bei dem sich in Berlin laut Veranstalter rund 20.000 Menschen beteiligten.

Titelfoto: 8-Annette Riedl/dpa

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