Knallt es erneut? Linke wollen Schweigemarsch der Corona-Gegner stören

Berlin - In Berlin wollen an diesem Sonntag (12 Uhr) wieder mehrere Tausend Gegner der Corona-Politik von Bund und Ländern auf die Straße gehen.

Die Polizei drängt die Teilnehmer der Demonstration gegen die Corona-Einschränkungen der Bundesregierung vor dem Brandenburger Tor mit Wasserwerfern zurück.
Die Polizei drängt die Teilnehmer der Demonstration gegen die Corona-Einschränkungen der Bundesregierung vor dem Brandenburger Tor mit Wasserwerfern zurück.  © Fabian Sommer/dpa

5000 Teilnehmer sind zu der als "Schweigemarsch" bezeichneten Demonstration in Prenzlauer Berg angemeldet. Ähnliche Aufrufe gibt es für mehrere deutsche Städte, darunter Eberswalde und Cottbus.

Die Initiatoren bezwecken demnach eine friedliche Demonstrationen.

Zu den Forderungen zählen mehr Selbstbestimmung im Kampf gegen die Pandemie, weniger Einschränkungen durch Regierungsverordnungen und ein Verzicht auf Impfungen. Die Initiatoren sprechen von "permanenten Angstkampagnen" und äußern Zweifel daran, dass die Wissenschaft beim Thema Corona regierungsunabhängig arbeite.

Einen ähnlichen Aufzug hatte es im Oktober auf dem Kurfürstendamm gegeben. Initiatoren einer Gegendemonstration aus dem linken Spektrum sehen darin eine "Opferinszenierung", an der sich bekannte Neonazis beteiligten. Sie wollen den "Schweigemarsch" lautstark stören.

Am Mittwoch hatten am Brandenburger Tor mehrere Tausend Menschen gegen die Corona-Politik protestiert. Es gab 365 vorläufige Festnahmen, 77 Polizisten wurden verletzt.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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