Kommt ein Kanzlerkandidat oder sitzen die Streikenden wieder allein da?

Berlin - Nach einem wochenlangen Hungerstreik haben Klimaaktivisten für Donnerstag (17 Uhr) die drei Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen zu einem öffentlichen Gespräch nach Berlin geladen.

Warten bis der Arzt kommt oder der lässt sich dieses Mal tatsächlich ein Politiker blicken?
Warten bis der Arzt kommt oder der lässt sich dieses Mal tatsächlich ein Politiker blicken?  © Kay Nietfeld/dpa

Die Politiker haben allerdings nicht zugesagt. Die Organisatoren planen deshalb einen Protest mit leeren Stühlen.

Fast alle der ursprünglich sieben Teilnehmer haben den am 30. August begonnenen Hungerstreik inzwischen beendet.

Ein junger Mann und eine junge Frau drohen jedoch mit einer Verschärfung, sollte das Gespräch mit den Kanzlerkandidaten nicht zustande kommen.

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Dann wollen sie nach eigenen Angaben neben der Nahrung auch Flüssigkeit verweigern.

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) hat an die beiden appelliert, den Hungerstreik ebenfalls abzubrechen.

Baerbock und ihre Kontrahenten Armin Laschet (60, CDU) und Olaf Scholz (63, SPD) bieten den jungen Leuten Einzelgespräche nach der Wahl an.

Nach dem letzten TV-Triell müssen sich die drei Kanzlerkandidaten entscheiden, ob sie auf die Einladung der Klima-Aktivisten eingehen.
Nach dem letzten TV-Triell müssen sich die drei Kanzlerkandidaten entscheiden, ob sie auf die Einladung der Klima-Aktivisten eingehen.  © Kay Nietfeld/dpa

Drei Tage vor der Wahl dürften viele Menschen gespannt darauf sein, ob die Kanzlerkandidaten unterschiedlich auf die Einladung reagieren.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa (Bildmontage)

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