Amerika-Gedenkbibliothek: "Total überlastete Lieblingsbibliothek" soll mehr Platz bekommen

Berlin - Die Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin-Kreuzberg braucht mehr Platz – deswegen wird übergangsweise ein neues Gebäude errichtet, bevor der große Neubau kommt.

Klaus Lederer (48, Linke) erschien zum symbolischen Spatenstich vor der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) am Blücherplatz.
Klaus Lederer (48, Linke) erschien zum symbolischen Spatenstich vor der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) am Blücherplatz.  © Joerg Carstensen/dpa

Am Mittwoch (11 Uhr) ist der symbolische Spatenstich, zu dem Kultursenator Klaus Lederer (48, Linke) erwartet wird.

Die "total überlastete Lieblingsbibliothek" der Berliner und Berlinerinnen soll ein wenig entlastet werden, etwa mit Arbeitsräumen und Platz für Schulungen und andere Veranstaltungen.

Das für etwa fünf Jahre geplante Gebäude sei trotz des lange erwarteten und versprochenen Neubaus der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) notwendig, hieß es weiter.

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Die bis 1954 errichtete Amerika-Gedenkbibliothek war ein Geschenk der Amerikaner an Westberlin nach dem Ende der sowjetischen Blockade.

Sie galt als "Fenster des Westens", heute gehört sie zur ZLB.

Titelfoto: Joerg Carstensen/dpa

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