Berlins Kult-Grünanlage Mauerpark wird gegen Terroranschläge und Amokläufe gesichert

Von Stefan Kruse

Berlin - Der Berliner Mauerpark, häufig Treffpunkt Tausender Menschen, wird mit Barrieren gegen Terroranschläge mit Fahrzeugen gesichert.

An Zugängen zum Mauerpark sollen bis Jahresende Barrieren in Form von Polleranlagen eingebaut werden.
An Zugängen zum Mauerpark sollen bis Jahresende Barrieren in Form von Polleranlagen eingebaut werden.  © Christoph Soeder/dpa

An Zugängen sollen bis Jahresende Barrieren in Form von Polleranlagen eingebaut werden, wie der Vizebürgermeister des Bezirks Pankow, Vollrad Kuhn (64, Grüne), dem "Tagesspiegel" sagte.

So solle "eine Durchfahrt mit einem Fahrzeug im Rahmen eines möglichen Amoklaufs oder eines Terroranschlags" verhindert werden. Um die Parkeinfahrt etwa von Polizei, Rettungswagen oder Gewerbetreibenden sicherzustellen, sollen die Poller demnach teils versenkbar sein.

Kuhn zufolge geht die geplante Pollersicherung im Mauerpark auf eine Einschätzung des Landeskriminalamts (LKA) vom letzten Jahr zurück.

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Das LKA sieht demnach für den auch außerhalb Berlins sehr bekannten Park eine hohe Gefährdungslage für Anschläge wie das Lkw-Attentat am Breitscheidplatz 2016.

Auch dort sind inzwischen Poller installiert.

Der Mauerpark liegt an der ehemaligen Grenze zwischen den Stadtteilen Prenzlauer Berg und Gesundbrunnen.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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