Christopher Street Day in Berlin: Rund 20.000 Teilnehmer werden am Samstag erwartet

Berlin - Nach der Online-Ausgabe im vergangenen Jahr geht es zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin wieder auf die Straße: Zu dem Demonstrationszug werden am Samstag (13 Uhr) rund 20.000 Teilnehmer erwartet.

Teilnehmer der CSD-Parade kommen 2019 mit einem Umzugstruck an der Siegessäule an. 2020 hat es wegen der Corona-Pandemie nur eine Online-Ausgabe und kleine Demos gegeben. (Archivbild)
Teilnehmer der CSD-Parade kommen 2019 mit einem Umzugstruck an der Siegessäule an. 2020 hat es wegen der Corona-Pandemie nur eine Online-Ausgabe und kleine Demos gegeben. (Archivbild)  © Alexander Blum/dpa

Der Zug soll in der Leipziger Straße beginnen und vorbei am Bundesrat und Brandenburger Tor in Richtung Siegessäule ziehen. Endstation ist an der Urania in Schöneberg gegen 17 Uhr.

Auf fünf Trucks sollen mehr als 35 Reden gehalten werden, in denen es um die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Intersexuellen geht. Wegen der Corona-Pandemie gelten Abstandsregeln und eine generelle Maskenpflicht.

Reinigungskräfte der Berliner Stadtreinigung (BSR) werden dem Demonstrationszug unmittelbar folgen, damit die Route möglichst schnell wieder freigegeben werden kann.

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Auch das Unternehmen möchte seine Solidarität zum Ausdruck bringen: So werden die Beschäftigten speziell für den CSD produzierte T-Shirts tragen, 30 Einsatzfahrzeuge sind nach BSR-Angaben mit dem Regenbogen-Symbol geschmückt.

Die CSD-Parade geht auf die Ereignisse Ende Juni 1969 in New York zurück: Polizisten stürmten damals in Manhattan die Homosexuellen-Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen willkürliche Kontrollen und Schikanen aus.

Titelfoto: Alexander Blum/dpa

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