Kommt so das Berliner Nachtleben zurück? Clubs öffnen für Pilotprojekt

Berlin - Mehrere Clubs in Berlin sollen für ein Pilotprojekt wieder drinnen öffnen dürfen - die Gäste sollen vorab zum PCR-Test.

Das Häusereck des KitKat Clubs in Berlin. Der Club öffnet nächstes Wochenende für ein Pilotprojekt seine Türen.
Das Häusereck des KitKat Clubs in Berlin. Der Club öffnet nächstes Wochenende für ein Pilotprojekt seine Türen.  © Fabian Sommer/dpa

Das Projekt solle unter wissenschaftlicher Begleitung der Charité aufzeigen, ob und wie Tanzveranstaltungen in Clubs "auch unter pandemischen Bedingungen in Zukunft sicher möglich sein können", teilte die Senatskulturverwaltung am Freitag mit.

Sechs Clubs sollen mitmachen, darunter das Kitkat, die Renate und das SO36 in Kreuzberg. Das Projekt soll von Freitagabend bis Sonntagmittag laufen (6. bis 8. August).

Rund 2000 Besucherinnen und Besucher werden zugelassen. Sie sollen vorab mit PCR- anstelle von Schnelltests auf das Coronavirus untersucht werden.

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Dabei soll zum Beispiel nicht unterschieden werden, ob Menschen schon geimpft sind. Alle müssten die vorgeschlagene Teststrategie durchlaufen, hieß es in der Mitteilung.

Berlin hatte bereits im März ein Pilotprojekt für die Kultur aufgelegt. Damals spielten etwa die Philharmoniker trotz Lockdowns vor rund 1000 Menschen.

Anders als in Konzerthäusern und Theatern seien bei einer Clubnacht weder Abstandsregeln noch eine Maskenpflicht umsetzbar, teilte die Senatsverwaltung mit. Deswegen sei die "Generierung einer temporären SARS-CoV-2-freien Kohorte" für 48 Stunden der wichtigste Baustein der Pilotveranstaltung.

Wer mitmacht, soll einige Stunden vor Projektbeginn und einige Tage danach getestet werden.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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