Privates Bud-Spencer-Museum in Berlin steckt in der Finanz-Klemme: Betreiber sammeln Geld

Berlin - Ein Jahr nach seiner Eröffnung kämpft das private Bud-Spencer-Museum in Berlin ums Überleben.

Das Museum öffnete im Juni vergangenen Jahres Unter den Linden.
Das Museum öffnete im Juni vergangenen Jahres Unter den Linden.  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Unter dem Motto "Plattfuß in Nöten" sammeln die Betreiber deshalb Geld.

Mindestens 100.000 Euro sind demnach notwendig, um die Kosten zu bedienen und die Ausstellung weiter betreiben zu können. Die Crowdfunding-Aktion soll ebenso wie eine Online-Petition am Montag beginnen.

Die Schau war im Juni vergangenen Jahres Unter den Linden eröffnet worden. Gezeigt werden etwa Drehbücher, Kostüme, Videos, Figuren und Auszeichnungen, vieles davon aus dem Besitz der Familie des 2016 gestorbenen italienischen Schauspielers, der eigentlich Carlo Pedersoli hieß.

Berlin: Offiziell: Patricia Schlesinger von RBB-Rundfunkrat als Intendantin abberufen
Berlin Offiziell: Patricia Schlesinger von RBB-Rundfunkrat als Intendantin abberufen

Wegen des Eröffnungszeitpunkts sei man bei den Corona-Hilfen durchs Raster gefallen, erklärten die Betreiber.

Mit Krediten von Freunden und Partnern habe sich die Einrichtung in der Corona-Welle im Winter über Wasser gehalten. Nun hoffe man auf Unterstützung der Fans.

"Aufgeben war für Bud Spencer nie eine Option."

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Berlin Kultur & Leute: